Kommunale Wärmeplanung

Das Land Baden-Württemberg möchte bis 2040 im Gebäudebestand Klimaneutralität erreichen.
Eines der Kernelemente ist hierfür die kommunale Wärmeplanung. Diese umfasst eine Bestandsanalyse zum Wärmebedarf und zur Versorgungsstruktur in einer Kommune sowie eine Analyse der vorhandenen Potenziale zur Wärmeversorgung mittels erneuerbarer Energien. Darauf aufbauend wird ein Szenario für eine klimaneutrale Wärmeversorgung im Jahr 2040 erstellt und eine Strategie entwickelt, wie dieser Umbau gelingen kann. Wichtig dabei ist die Festlegung von Prioritäten im Vorgehen. Städte ab 20.000 Einwohnern sind verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2023 einen solchen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Für die übrigen Gemeinden ist die Erstellung zwar freiwillig, aber trotzdem sehr empfehlenswert.

Die Energieagentur der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Bodensee-Stiftung haben sich dieser Aufgabe angenommen und werden in den kommenden drei Jahren (2022-2024) Kommunen unterstützen und Wege aufzeigen wie eine kommunalen Wärmeplanung gestaltet sein kann. Die Aktivitäten umfassen die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Etablierung des Netzwerks sowie fachlich-konzeptionelle Unterstützung, z.B. bei der Beantragung von Fördermitteln oder der Initiierung von gemeindeübergreifenden Wärmeplanungen. Gefördert werden wir über das Klimaschutz-Plus-Programm 2021.

Egal, ob Sie zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplans verpflichtet sind oder freiwillig einen kommunalen Wärmeplan erstellen wollen, wir helfen Ihnen weiter!
Gemeinden mit 5.000 bis 20.000 Einwohnern können sich freiwillig für eine kommunale Wärmeplanung entscheiden und dafür Fördergelder beantragen.
Für kleinere Gemeinden besteht die Möglichkeit eine Förderung zu beantragen, wenn sie sich zu einem sogenannten Konvoi von mindestens drei Gemeinden zusammenschließen.

Weitere Informationen zur Wärmeplanung erhalten Sie auf der Seite der Landesenergieagentur:
Informationen und Hilfen zur kommunalen Wärmeplanung (kea-bw.de)


Einen detaillierten Handlungsleitfaden können Sie hier herunterladen:
Leitfaden-Kommunale-Waermeplanung

Informationen zum Förderprogramm „Freiwillig kommunale Wärmeplanung“ finden Sie hier:
Freiwillige kommunale Wärmeplanung – PTKA Projektträger Karlsruhe (kit.edu)

Wir freuen uns über eine gute Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

KONTAKT:

Alexander Spreitzer

und

Dimitri Vedel

E-Mail: kwp@ea-sbh.de



NEWS:

24.03.2022
Kommunale Wärmeplanung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gestartet – Bodensee-Stiftung


07.04.2022
Infoveranstaltung: Einführung des Technikkatalogs zur kommunalen Wärmeplanung (kea-bw.de)

Gefördert durch das
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg